Eindrücke

vom Besuch der Partnergemeinde Birr/Lupfig
in der Schweiz

Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde Neuruppin sowie Vertreter des Gemeindekirchenrates besuchten vom 20. bis 22. 09. 02 unsere Partnergemeinde in der Schweiz zum Erfahrungsaustausch.

Thema: Kinder- und Jugendarbeit im Pfarrsprengel "Birr" im Kanton "Aargau".

Die Verantwortlichen berichteten, dass auch in der Schweiz ein ständiges Bemühen zu verzeichnen ist, sich an die rasanten Entwicklungen im Umgang mit Jugendlichen anzupassen. Es wurde das "Neue pädagogische Handeln" vorgestellt.

Uns ist deutlich geworden, dass das Konzept nicht 1 : 1 zu übertragen ist. Wir haben unterschiedliche rechtliche und gesellschaftliche Grundlagen. Dennoch erhielten wir viele Anregungen, um unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu überdenken.

Unter dem Zeichen des Nagelkreuzes

Das Nagelkreuz von Coventry

Eine Fahrt nach England

Am 02. 10. 2002 machten wir uns mit dem Bus abends auf den Weg nach England. 32 Personen zwischen "7 und 70 Jahren". Durch 4 Länder fuhren wir, ehe wir nach 14-stündiger Fahrt erstaunlich munter in Coventry ankamen.

Für manche war es ein Wiedersehen, für andere das erste Greifbare, weil sie bisher nur von Coventry und dem Nagelkreuz gehört hatten.

Während unseres Aufenthaltes besuchten wir Birmingham, die zweitgrößte Stadt Englands, Stratford upon Avon, die Geburtsstadt Shakespeares, die Burganlage in Warwick und die Hauptstadt London.

Durch Vorträge, Stadtbesichtigungen und -rundfahrten, den Besuch eines Hindu-Tempels erhielten wir ein gewaltiges Stück Zeitgeschichte und englische Kultur veranschaulicht.

In den Vorträgen über das Minderheiten-Integrationskonzept der Stadt Birmingham erfuhren wir Wissenswertes über das konfliktfreie Miteinander der vielen Bevölkerungsgruppen z. B. Inder, Pakistani, Karibikani, Schwarze.

Wir feierten mit der Gemeinde in Coventry einen Abendmahlsgottesdienst und erkundeten die Sehenswürdigkeiten in den Städten. Beladen mit vielen neuen Erkenntnissen, Eindrücken und Erlebnissen traten wir die Heimreise an.

Wir hoffen, dass auch die Gedanken um die Versöhnung nicht zu schwer geraten sind, um immer wieder ausgepackt und praktiziert zu werden.



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